Kühlen

 

Gut zu wissen

Die Zirkulation der Luft muss im Kühlschrank noch möglich sein. Also nicht vollpacken, dass man nirgends mehr durchsieht! Ware, die zu nahe an der Rückwand gelagert wird, kann während der Laufzeit des Kühlsystems gefrieren und taut während der Standzeit wieder auf. Schnelleres Verderben ist die Folge. Lebensmittel, die nur vorübergehend aus dem Kühlschrank genommen werden, z.B. auf den Frühstückstisch, so rasch wie möglich wieder in den Kühlschrank zurückstellen. Ist die Ware einmal auf Raumtemperatur, kann es mehrere Stunden dauern, bis sie wieder Kühlschranktemperatur angenommen hat. Auch hier ist das Risiko eines frühzeitigen Verderbens gross.

 

Vorteile - es lohnt sich, den Kühlschrank entsprechend den Kühlzonen einzuräumen und Gleiches stets am selben Ort zu lagern:

  • Der Thermostat braucht weniger hoch eingestellt zu werden, was Energie spart.
  • Die Lebensmittel werden nicht zu kalt, was auch gesünder ist.
  • Sie können mit einem Griff das Gewünschte herausnehmen und die Türe wieder  schliessen. Die Kälte bleibt drin.
  • Die Zonen mit unterschiedlichen Temperaturen, die durch den Kühlkreislauf entstehen, können Sie beim Kühlen ausnutzen.

 

Kühlzonen - gut und richtig aufbewahren

Wer die Kühlzonen im Kühlschrank berücksichtigt, hält seine Lebensmittel länger frisch. Wie auch unsere Erde hat ein Kühlschrank seine Klimazonen. Hier  erfahren Sie, wann welche genutzt werden soll.

 

Demobild
A) 5°C bis 8°C - Warme Luft steigt auch im Kühlschrank nach oben:

Produkte, die bei fünf bis acht Grad frisch bleiben, lassen sich im oberen Bereich des Kühlschrankes am besten aufbewahren.
Bsp.: Sossen, Suppen, Marmelade, etc.

 

B) 4°C bis 5°C - Milchprodukte gehören in die mittlere Zone:

In der Mitte des Kühlschrankes, mit fünf Grad ist dies für Milchprodukte aller Art ein idealer Aufbewahrungsort.
Bsp.: Quark, Joghurt, Sahne, Käseplatte, etc.        
Tipp: Bereits geöffnete Milch hält sich besser in dieser Zone als in der Türe.

 

C) 2°C bis 3°C - Die untere Glasplatte eignet sich für Fleisch und Wurst:

Je nach Temperatureinstellung des Kühlschrankes herrschen auf der unteren Glasplatte etwa zwei Grad. Gerade schnell verderbliche Lebensmittel sollten Sie kühl aufbewahren.
Bsp.: Fleisch, Würste, Fisch, etc. 

 

D) 9°C bis 12°C - Das Obst- und Gemüsefach richtig nutzen:


Bei acht bis zehn Grad bleiben Obst und Gemüse lange knackig und frisch.
Bsp.: Bananen, Beeren, Kirschen, Salat, Karotten, etc. Tipp: Äpfel, Birnen, Gurken und Tomaten wie auch aller Art Südfrüchte gehören auf keinen Fall gekühlt.

 

E) Die Kühlschranktür richtig einräumen:

Die Temperaturen der Kühlschranktüre verhalten sich wie die Zonen des Innenraums auf derselben Höhe. Also, unten ist es kälter als oben.
Bsp.: Eier, Butter, Schokolade, Ketchup, Süssgetränke, Zonenzugehörige Lebensmittel, etc.
Tipp: Stützen Sie sich nicht an der Türe ab! Die Scharniere können sich lockern, so dass die Dichtung ihre Arbeit nicht mehr erledigen kann. Sonst sind Ihre Lebensmittel nicht mehr gekühlt und die Stromkosten schiessen in den Himmel.

 
Wichtiger Hinweis
Die Türfächer, die nicht unmittelbar im Bereich der natürlichen Luftzirkulation liegen (also oben vor dem Gefrierfach), weisen Temperaturen bis ca. 16°C auf und sind nicht für die Lagerung leicht verderblicher Lebensmittel geeignet.

Stromsparen
Gerät nicht in die Nähe einer Heizröhre oder ins direkte Sonnenlicht stellen.
Türe kurz öffnen und sorgfältig wieder schliessen. Temperatur im Innern des Gerätes nicht tiefer als + 5°C und die des Tiefkühlers nicht unter - 18°C einstelle

Reinigung
Von Zeit zu Zeit sollte der Kühlraum mit einer milden Seifenlauge  ausgewaschen und nachgetrocknet werden, damit die hygienische Aufbewahrung der Speisen gewährleistet ist. Gelegentliches Ausreiben des Kühlschrankes mit Essigwasser wirkt geruchbindend. 

 

 

Gefrieren

Nur Lebensmittel mit guter Qualität einfrieren. Diese entsprechend ihrer Eigenart und späteren Verwendung vorbereiten, portionieren und verpacken.

 

Die richtige Verpackung

Auf die richtige Verpackung kommt es an. Nur vorschriftsmässige Verpackung verwenden; im Handel als «gefriergeeignet» deklariert. Gefriergut mit Inhalt, Menge und Datum der Einlagerung beschriften.  So hat man den Überblick.

 

Vorbereiten vor dem Gefrieren

Gemüse: waschen, putzen und zerkleinern, anschliessend blanchieren. Blanchieren (gilt für die meisten Gemüse): 500 g Gemüse in so viel kochendes Wasser geben, dass es noch darin schwimmt (etwa 2 Liter). Vom Eintauchen an, je nach Gemüseart, 2– 4 Minuten kochen, herausnehmen, schnell im kalten Wasser abkühlen, abtropfen lassen, verpacken und einfrieren. Obst: waschen, entstielen, entkernen oder schälen, mit oder ohne Zucker bzw. Zuckerlösung aufbereiten.

 

Backwaren und Fertigprodukte

Noch warm verpacken, aber erst abgekühlt einfrieren.